Romanserien in chronologischer Reihenfolge

Romanserien lesenDie historischen Romane der SPQR-Reihe von John Maddox Roberts sind zwar auch jeweils in sich abgeschlossen, doch ist in diesen historische Krimis die Rahmenhandlung deutlich ausgeprägter als in den oben genannten Beispielen. In den Romanen wird, auf sowohl spannende wie auch amüsante Art, die Lebensgeschichte der Hauptfigur, dem römischen Ermittler Decius Caecilius Metellus erzählt. Im Laufe der Jahre trifft der fiktive Decius dabei auf historische Personen wie Cäsar, Cato, Kleopatra und viele andere, deren Leben historisch verbürgt ist. Der Leser bekommt bei Roberts neben spannenden Krimis gleich eine unterhaltsame Geschichtsstunde serviert, die man durchaus in der chronologischen Reihenfolge lesen sollte – aber nicht muss.

Fortsetzungsromane und Mehrteiler muss man natürlich immer in der vorgegebenen Reihenfolge lesen. Ein Quereinstieg ist absolut nicht zu empfehlen. Hierfür ist die Fantasy Reihe „Ulldart – Die dunkle Zeit“ von Markus Heitz ein klassisches Beispiel. Die Geschichte zieht sich über 6 Bände und jeder Band endet mit einem „Cliffhanger“, der den Leser geradezu dazu zwingt, den nächsten Band zu lesen. Was sich in diesem Fall (zumindest für Fantasy Fans) auch lohnt. Und die Wartezeit zwischen den einzelnen Romanen war zum Glück auch nicht zu groß. Mittlerweile wurde sogar schon der zweite Zyklus „Ulldart – Zeit des Neuen“ von dem Autor fertig gestellt.

Dass man die Geduld seiner Leser durchaus überstrapazieren kann, hat Stephen King mit seinem Fantasy-Epos „Der dunkle Turm“ bewiesen. Ganze 22 Jahre vergingen zwischen der deutschen Veröffentlichung von Band eins „Schwarz“ und dem siebten und abschließenden Roman „Der Turm“. Bedenkt man, dass der erste Roman zuerst aufgeteilt in fünf Kapitel als Fortsetzungsroman schon ab 1978 in der US-Zeitschrift Magazine of Fantasy & Science Fiction erschienen ist, sind es fast 30 Jahre, die sich Stephen King mit seiner monumentalen Fantasyreihe beschäftigt hat. Es ist also kein Wunder, wenn King hier von seinem „Lebenswerk“ spricht.

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